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Nius
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Nius (Eigenschreibweise: NiUS; ausgesprochen wie britisch-englisch news fĂŒr „Nachrichten“) ist ein 2022 gegrĂŒndetes deutschsprachiges Onlinemedium, das als rechtspopulistischescite-ref-1[1]cite-ref-taz-verdrehte-2-0[2]cite-ref-3[3]cite-ref-4[4] und rechtskonservatives Portal im Stil von Fox Newscite-ref-fr-2023-07-28-5-0[5] eingeordnet wird. Chefredakteur ist der ehemalige Chefredakteur der Boulevardzeitung Bild Julian Reichelt. Zudem ist er zusammen mit Vera Regensburger GeschĂ€ftsfĂŒhrender Direktor der Vius Management SE, welche die Betreibergesellschaft Vius SE & Co. KGaA vertritt.cite-ref-impressum-6-0[6] Die Betreibergesellschaft hĂ€lt auch 77 Prozent des österreichischen Exxpress.

Nius wird vorgeworfen, sich nicht der Selbstregulierung des Presserats zu unterwerfen,cite-ref-7[7] Falschmeldungen zu veröffentlichencite-ref-8[8] und Zweifel an Schwere und Folgen der ErderwĂ€rmung zu sĂ€en.cite-ref-9[9] Die Seite wird gelegentlich als „Krawallportal“ bezeichnet.cite-ref-10[10]

Contents

‱ Redaktion
‱ Klimawandel
‱ Asylbewerber
‱ Rezeption
‱ Weblinks

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Unternehmensstruktur

Der Sitz der Redaktion und des Herausgebers ist Berlin.

Kontrolliertcite-ref-kreidwdl-11-0[11] wird Nius von dem Medienunternehmer und MilliardĂ€r Frank Gotthardt, der als Förderer von Julian Reichelt nach dessen Karriereende beim Springer-Verlag bekannt wurde.cite-ref-12[12]cite-ref-baetz2023-13-0[13] Gotthardt erklĂ€rte 2024 seine Motivation fĂŒr die Zusammenarbeit mit Julian Reichelt damit, dass es in Deutschland eine „Übermacht der Medien“ gebe, die „links zu verorten“ seien. Die GrĂŒndung von Nius sei daher „staatsbĂŒrgerliche Verantwortung“. Das Portal werde nur als rechts der Mitte wahrgenommen, weil die Mitte „nach links gedriftet“ sei.cite-ref-14[14]cite-ref-15[15] Nius wird von Frank Gotthardt finanziert.

Als Herausgeber fungiert Gotthardts Firma Vius SE & Co. KGaA.cite-ref-impressum-6-1[6] Dahinter steht die persönlich haftende Gesellschafterin VIUS Management SE, die Reichelt zusammen mit Christian Opitz und Vera Regensburger leitet.cite-ref-impressum-6-2[6] Regensburger war seit 2022 GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von Sebastian Kurz‘ Firma AS2Kcite-ref-16[16] und bis April 2022 Vizekabinettschefin im Bundeskanzleramt von Karl Nehammer (ÖVP).cite-ref-17[17]

Finanzierung

Finanziert wird Nius vor allem durch Frank Gotthardt.cite-ref-wienand-gehackt-18-0[18] Weitere Einnahmen generiert das Portal durch einige wenige Anzeigen und durch Abonnements, durch die Kunden Zugang zum Archiv erhalten. Die aktuellen BeitrĂ€ge sind frei im Internet zugĂ€nglich.cite-ref-knuth-19-9-24-19-0[19] Nach einem 2025 geleakten Datensatz hatten 46 Nutzer ein Jahresabo ĂŒber 199,99 Euro, 351 ĂŒber 99,99 Euro, 235 zahlten 100 Euro Jahresbeitrag. Dazu kamen Nutzer, von denen mehrfache monatliche Zahlungen von 9,99 Euro oder 10 Euro eingehen.cite-ref-20[20]

Werbung wird nur spĂ€rlich geschaltet. Im Jahr 2023 gab Vius SE 183.700 Euro fĂŒr Google-Ads aus, im Jahr 2024 (Stand Dezember 2024) betrugen die Ausgaben schon 614.550 €.cite-ref-21[21] 2023 wies die Betreibergesellschaft von Nius bei einer Bilanzsumme von rund 6,4 Millionen einen Fehlbetrag von 13,8 Millionen Euro auf, der durch Gelder von Gotthardt beglichen wurde. Insgesamt sei das Portal mit Stand Mitte Juli 2025 „nach allen Informationen bislang ein ZuschussgeschĂ€ft“, in das Gotthardt Geld „in zweistelliger Millionenhöhe gepumpt“ habe.cite-ref-wienand-gehackt-18-1[18]

Redaktion

Die Chefredaktion besteht aus Tim Thorer und Ute Oelker.cite-ref-22[22] Presserechtlich verantwortlich ist Julian Reichelt. Erster Chefredakteur von Juni bis Oktober 2023 war Jan David Sutthoff.cite-ref-kreidwdl-11-1[11]cite-ref-baetz2023-13-1[13]cite-ref-23[23]cite-ref-24[24] Bis Mitte 2024 bildeten die ehemaligen Bild-Journalisten Sebastian Vorbach und Willi Haentjes die Chefredaktion.cite-ref-25[25]

Zur 30-köpfigen Redaktion gehören die ehemaligen Bild-Redakteure Ralf Schuler, Julius Böhm, Zara Riffler (bis 2025)cite-ref-26[26] und Alexander Möhnle,cite-ref-27[27] die zuvor bereits mit Reichelt gearbeitet hatten,cite-ref-28[28]cite-ref-29[29] sowie Judith Sevinç Basad (zuvor pleiteticker.de),cite-ref-30[30] Louis Hagen,cite-ref-31[31] Jan Aleksander Karon,cite-ref-32[32] Christian Kemper,cite-ref-33[33] Amir Makatov,cite-ref-34[34] Anabel Schunke,cite-ref-35[35] Giovanna Winterfeldt,cite-ref-36[36]cite-ref-37[37] Rob Szymoniakcite-ref-38[38] und Alexander Kissler.cite-ref-39[39]

Unternehmensgeschichte

Nach seiner Entlassung bei Axel Springer wollte Julian Reichelt ein eigenes Medienunternehmen grĂŒnden. Als sich dieses Vorhaben im April 2022 konkretisierte, bezog das Projekt RĂ€umlichkeiten der Berliner Niederlassung von Frank Gotthardts Unternehmen als Untermieter.cite-ref-40[40] Im Juli 2023 ging dann Nius online. ZunĂ€chst wurden einzelne Formate eingefĂŒhrt, zu denen es neben den Webseiten, jeweils unter dem gleichen Namen, Accounts in den Sozialen Medien wie YouTube, X, Facebook und Instagram gab.

Die Formate werden unter der Marke Nius gebĂŒndelt und die Inhalte auf dem Portal sowohl als Text, Video als auch als Webradio verbreitet. Die unterschiedlichen Formate werden als „Shows“ bezeichnet. Im April 2024 startete die einstĂŒndige Morgensendung NIUS live. Die Journalistin Hannah Knuth schrieb in der Zeit, Nius sei kein Nachrichtenportal, sondern verbreite hauptsĂ€chlich MeinungsbeitrĂ€ge, auch wenn diese nicht als solche gekennzeichnet wĂŒrden.cite-ref-knuth-19-9-24-19-1[19]

Im Mai 2024 stieg die Vius SE beim österreichischen Exxpress ein und ĂŒbernahm 25 Prozent.cite-ref-41[41]cite-ref-42[42] Im November 2024 stockte die Vius SE ihren Anteil bei Exxpress auf 50 Prozent auf.cite-ref-43[43]

| Autor | Name der Show |
|---|---|
| Julian Reichelt | Achtung, Reichelt! |
| Ralf Schuler | Schuler! Fragen, was ist |
| Sebastian Vorbach | Stimmt! Der Nachrichten-Talk |
| Giovanna Winterfeldt | Gio unzensiert |
| Waldemar Hartmann | Waldis dritte Halbzeit |
| Julius Böhm | RealTalk |
| Alexander Kissler | KISSLER KOMPAKT |
| Alex Purrucker | NiUS Live |

Empfang von Nius TV und Nius Radio

Im September 2024 wurde bekannt, dass die Betreibergesellschaft von Nius die Zulassung fĂŒr ein bundesweites Fernsehspartenprogramm von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg beantragt und auch erhalten hat. Übertragen werden stundenweise Fernsehsendungen auf der Website des Senders bzw. auf YouTube.

In einem gesonderten Antragsverfahren wurde von derselben Medienanstalt ein Radioprogramm mit dem Namen „Nius. Das Radio“ genehmigt. Das Radioprogramm startete zunĂ€chst als Internetradio.cite-ref-44[44] Anfang Juni 2025 genehmigte die MABB dem Anbieter einen Sendeplatz im lokalen Berliner DAB-Mux Kanal 7B, der Sendestart erfolgte im Oktober 2025.cite-ref-45[45]

Seit 17. Juli 2025 sendet Nius Radio im saarlĂ€ndischen DAB+-Multiplex fĂŒr private Programme. SpĂ€ter wurde das Programm in den regionalen DAB+-Multiplexen in Niedersachsen und in einem DAB+-Multiplex in ThĂŒringen aufgeschaltet.cite-ref-46[46] Im Oktober 2025 startete man auch in Hamburg und Schleswig-Holstein sowie im Januar 2026 landesweit in Nordrhein-Westfalen.

Eine Besonderheit fand am 15. August 2025 in Sachsen statt: Nius Radio ĂŒbernahm den Sendeplatz von Radio Holiday in den DAB-Multiplexen Kanal 8C Dresden sowie Kanal 10A Leipzig und war dort fĂŒr mehrere Stunden auf Sendung. Kurz darauf wurde das Programm wieder ab- und Radio Holiday aufgeschaltet. Die SĂ€chsische Landesmedienanstalt SLM reagierte auf Anfragen mit folgender Information: „FĂŒr die Veranstaltung des Hörfunkprogramms NIUS Radio verfĂŒgt die VIUS SE & Co. KGaA ĂŒber eine bundesweite Rundfunkzulassung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). Allein diese Zulassung berechtigt jedoch nicht zu einer Verbreitung des Programms ĂŒber sĂ€chsische DAB+-Multiplexe. HierfĂŒr ist eine Zuweisung nach § 5a SĂ€chsPRG notwendig, ĂŒber die die VIUS SE & Co. KGaA aktuell nicht verfĂŒgt. Vor diesem Hintergrund hat die SLM dafĂŒr Sorge getragen, dass die Programmverbreitung ĂŒber die sĂ€chsischen DAB+-Multiplexe umgehend wieder eingestellt wird, was inzwischen auch umgesetzt wurde.“cite-ref-47[47]cite-ref-48[48]

Kontroversen

Nius unterwirft sich nicht den Bestimmungen des Pressekodex. FĂŒr kommerzielle Angebote mit journalistischem Inhalt wie Nius ist nach dem Medienstaatsvertrag die Medienanstalt Berlin-Brandenburg zustĂ€ndig. Diese kann die Inhalte auf die Einhaltung journalistischer Mindeststandards ĂŒberprĂŒfen und hat Nius wegen Beschwerden im Blick. Nius macht sich nach Ansicht von Felix W. Zimmermann von der Legal Tribune Online die Rechtsprechung gezielt zunutze, die davon ausgeht, dass der durchschnittliche Leser nicht nur Überschriften, sondern den gesamten Artikel lese, was heute nicht mehr unbedingt lebensnah sei. Mit irrefĂŒhrenden und skandalisierenden Überschriften wolle Nius Aufmerksamkeit um jeden Preis erzielen. Erst im Text wĂŒrden irrefĂŒhrende EindrĂŒcke aus Überschrift und Teaser wieder zurechtgerĂŒckt.cite-ref-49[49]

Klimawandel

Nius sĂ€t Zweifel an Schwere und Folgen der ErderwĂ€rmung und verbreitet Positionen, die dem wissenschaftlichen Forschungsstand zum Klimawandel widersprechen. Im Juli 2023 wurde auf Nius den im Mittel global steigenden Temperaturen das in Deutschland von NiederschlĂ€gen geprĂ€gte Wetter gegenĂŒbergestellt und daraus eine „Diskrepanz“ abgeleitet. Allerdings lassen sich aus temporĂ€ren lokalen WetterphĂ€nomenen keine Aussagen ĂŒber langfristige Klimatrends ableiten, wie Kevin Sieck, Forscher am Climate Service Center Germany, erlĂ€uterte.cite-ref-tagesschau230824-50-0[50] Als „Klimaexperten“ prĂ€sentierte Nius Fritz Vahrenholt, der die Meinung vertrat, die Berichterstattung zum Klimawandel diene dazu, Angst und Panik zu verbreiten. Die Folgen der globalen ErwĂ€rmung wĂŒrden ĂŒbertrieben. RenĂ© Orth, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut fĂŒr Biogeochemie, und Johann Jungclaus, Forscher am Max-Planck-Institut fĂŒr Meteorologie, sagten dazu, eine Zunahme von Hitzewellen oder Starkregenereignissen sei in vielen Gegenden der Welt klar belegt und auch im Weltklimabericht abgebildet. Dieser stĂŒtze „in keinster Weise“ Vahrenholts Behauptungen.cite-ref-tagesschau230824-50-1[50]

Im Juli 2023 berichtete Nius von der „heißeste[n] KlimalĂŒge des Jahres“. „Nahezu alle Medien im Land und die Bundesregierung“ hĂ€tten hinsichtlich der Tageswerte fĂŒr Italien bzw. SĂŒdeuropa falsch berichtet. Anders als bei Nius behauptet, wurde in der Berichterstattung jedoch ĂŒber die vorhergesagten Temperaturen und nicht die tatsĂ€chlich gemessenen Werte vor Ort gesprochen. Nius behauptete ferner, in der Berichterstattung sei die Bodentemperatur mit der Lufttemperatur verwechselt worden, irrte aber auch in diesem Punkt: In einem zugrunde liegendem Bericht der ESA entstand zunĂ€chst der Eindruck, dass die Bodentemperatur gemeint sei. Der Bericht bezog sich jedoch auf die Lufttemperaturen.cite-ref-51[51]

In einem Artikel auf Nius wurde der ZDF-Meteorologe Özden Terli angegriffen und ihm ein „Absolutheitsanspruch“ vorgeworfen. Es werde „keinerlei Raum“ fĂŒr eine „demokratische Debatte“ gelassen. Terli sagte in einem Tweet als Reaktion unter anderem: „Ich hĂ€tte nie gedacht, dass der Zug in eine derart wissenschaftsfeindliche Richtung fahren wĂŒrde.“cite-ref-52[52]

Asylbewerber

Nach der Behauptung des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz von Ende September 2023 zu Zahnarztleistungen fĂŒr abgelehnte Asylbewerber, durch die Deutsche lange auf Zahnarzttermine warten mĂŒssten,cite-ref-53[53] produzierte Nius einen Beitrag zum Thema mit GeflĂŒchteten, die kaum oder kein Deutsch sprachen.cite-ref-54[54] Der Beitrag hatte den Tenor, dass Asylbewerber ĂŒbermĂ€ĂŸig Zahnbehandlungen in Deutschland in Anspruch nĂ€hmen.

Das NDR-Medienmagazin Zapp besuchte die FlĂŒchtlingsunterkunft, vor der Nius-Reporter die Interviewpartner angesprochen hatte. Die Betroffenen berichteten unter anderem, dass sie von den Nius-Reportern aufgefordert worden seien, ihre ZĂ€hne zu zeigen und den Daumen zu heben. Die Leiterin des Wohnheims sagte: „Im Grunde wurden die Leute missbraucht. [
] Denen wurden die Worte im Mund umgedreht.“ Dass sie selber eine Zuzahlung fĂŒr Zahnbehandlung geleistet hĂ€tten, sei zum Beispiel in dem Beitrag nicht erwĂ€hnt worden. Zudem ging Nius nicht darauf ein, dass Merz ausschließlich von abgelehnten Asylbewerbern gesprochen hatte.cite-ref-snigge1023-55-0[55]

Auflösung des Vertrags von Jan Fleischhauer

Jan Fleischhauer, der ursprĂŒnglich ab September 2023 eine Late-Night-Show namens Fleischhauers Welt moderieren sollte,cite-ref-kreidwdl-11-2[11] löste seinen Vertrag auf.cite-ref-56[56]cite-ref-57[57] Als GrĂŒnde gab er an, dass der Webauftritt „[s]ehr dĂŒster, sehr aggressiv“ sei und nicht dem Claim „Stimme der Mehrheit“ gerecht werde. Ferner dominiere Reichelt das Unternehmen mehr, als ihm bei Vertragsabschluss zugesichert worden sei. Fleischhauers Ansicht nach wollen die Menschen „nicht die ganze Zeit angeschrien oder wachgerĂŒttelt werden“.cite-ref-58[58]

Alexandra Föderl-Schmid

Nius spielte Anfang 2024 eine entscheidende Rolle in einer Kontroverse um die stellvertretende Chefredakteurin der SĂŒddeutschen Zeitung, Alexandra Föderl-Schmid. Nius beauftragte den Kommunikationswissenschaftler Stefan Weber mit einer PlagiatsprĂŒfung ihrer Dissertation.cite-ref-br1-59-0[59]cite-ref-60[60] Die Tatsache, dass Nius Weber fĂŒr seine Nachforschungen bezahlte, warf in der Medienbranche Fragen ĂŒber die Motivation des Portals auf.cite-ref-61[61]cite-ref-br1-59-1[59]cite-ref-62[62]cite-ref-63[63]

PrĂŒfung durch die Medienaufsicht

Im Februar 2024 wurde bekannt, dass die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MaBB) prĂŒfe, ob ein Aufsichtsverfahren gegen Nius in Gang gesetzt werden mĂŒsse. Zuvor waren mehrere Beschwerden bei der Behörde eingegangen. Es gehe bei der PrĂŒfung allein um die Frage, ob die journalistischen Sorgfaltspflichten eingehalten wĂŒrden, zitierte t-online den MaBB-Justiziar Marco Holtz. Die politische Ausrichtung des Angebots sei fĂŒr die medienrechtliche ÜberprĂŒfung unerheblich.cite-ref-64[64]

ZurĂŒckgewiesene Unterlassungsforderung der Antidiskriminierungsstelle

Nachdem Nius mit wahrheitswidrigen Überschriften wie „Regierung will 1000 Euro Bußgeld fĂŒr Frauen-Fitnessstudio, weil es einen Mann nicht in Dusche lassen will“ und „Frauen, die nicht mit MĂ€nnern duschen wollen, sollen Strafe zahlen“ ĂŒber die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle (ADS) berichtet hatte, forderte die ADS vom Betreiber, der von Frank Gotthardt finanzierten kommerziellen Plattform VIUS SE & Co. KGaA, Unterlassung. Es handele sich schlicht um Fake News. Die Antidiskriminierungsstelle unterlag im Sommer 2024 in erster Instanz beim Landgericht Berlin und in zweiter Instanz beim Kammergericht. Hintergrund ist laut Felix W. Zimmermann von Legal Tribune Online, dass die hergebrachte Rechtsprechung davon ausgehe, dass der durchschnittliche Leser nicht nur Überschriften und Teaser, sondern den gesamten Artikel lese, was nicht unbedingt lebensnah sei und es Portalen ermögliche, mit irrefĂŒhrenden und skandalisierenden Überschriften Aufmerksamkeit zu erregen. Eine „BeeintrĂ€chtigung der Funktionsweise des Staates“, die einen Eingriff in das besondere SchutzbedĂŒrfnis der Machtkritik am Staat erlaube, liege laut Richterspruch nicht einmal ansatzweise vor, und so fehlten die Voraussetzungen fĂŒr die Unterbindung solcher „MeinungsĂ€ußerungen“. Ataman erklĂ€rte fĂŒr die ADS nach der UrteilsverkĂŒndung, sie „finde es bedenklich, dass unzutreffende, skandalisierende Behauptungen verbreitet werden können. Wir werden die Entscheidung prĂŒfen und sind von unserer Rechtsposition weiterhin ĂŒberzeugt“.cite-ref-65[65]cite-ref-66[66]

Zwangsgeld und Haftandrohung nach Falschdarstellungen

Nachdem Reichelt auf seinem YouTube-Kanal und in Nius Falschdarstellungen zur Finanzierung der Seenotrettungsorganisation Mission Lifeline gemacht hatte, wurden Reichelt und Nius auf Antrag der Vereinsvorsitzenden Hermine Poschmann in einer einstweiligen gerichtlichen VerfĂŒgung zu einer Gegendarstellung aufgefordert. Als diese nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ erfolgte, verhĂ€ngte das Landgericht Berlin im MĂ€rz 2024 ein Zwangsgeld bzw. alternativ eine Erzwingungshaft. Daraufhin erschienen ordnungsgemĂ€ĂŸe Gegendarstellungen auf YouTube und Nius. Rechtsanwalt Steinhöfel wollte nicht sagen, ob die vorausgegangene NichterfĂŒllung der gerichtlichen VerfĂŒgung durch einen groben Fehler oder als Versuch, damit durchzukommen, zustande kam.cite-ref-67[67]

Gerichtsverfahren wegen unzulÀssiger Verdachtsberichterstattung

Nius und Julian Reichelt wurde im April 2024 vom Landgericht Hamburg mit einer einstweiligen VerfĂŒgung verboten, den Eindruck zu erwecken, der Verein PolizeiGrĂŒn e. V.cite-ref-68[68] sei fĂŒr die Partei BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen tĂ€tig. Andere von den GrĂŒnen angegriffene Aussagen hielt das Gericht dagegen fĂŒr zulĂ€ssig. Die Verfahrenskosten trugen die beiden Parteien je ungefĂ€hr zur HĂ€lfte. In der medialen Verarbeitung des Beschlusses (Litigation-PR) versuchten Reichelt und sein Anwalt allerdings, die gerichtliche Teilniederlage als Sieg der Pressefreiheit umzudeuten, indem sie auf eine BestĂ€tigung der Pressefreiheit hinwiesen und nicht auf die von Nius verbreiteten falschen Behauptungen und EindrĂŒcke eingingen.cite-ref-69[69]cite-ref-70[70]

Im Oktober 2023 hatte das gleiche Gericht eine einstweilige VerfĂŒgung wegen unzulĂ€ssiger Verdachtsberichterstattung und Unwahrheit gegen Nius und Reichelt ausgesprochen. Im Rahmen der BSI-AffĂ€re hatte Nius in den Raum gestellt, Nancy Faeser könnte hinter dem Bericht des ZDF Magazin Royale stecken, der die AffĂ€re ins Rollen gebracht hatte. Zudem wertete das Gericht die Aussage als unwahr, der ZDF-Bericht enthalte „keinen einzigen wahren Vorwurf“.cite-ref-71[71]cite-ref-72[72]

Strafrechtliches Ermittlungsverfahren in „Schwachkopf“-AffĂ€re Robert Habeck

Im Jahr 2025 leitete die Staatsanwaltschaft Berlin Ermittlungen gegen das Portal ein, nachdem es illegal einen Durchsuchungsbeschluss veröffentlicht hatte. Dieser steht im Zusammenhang mit einem Strafverfahren wegen der mutmaßlichen Beleidigung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck als „Schwachkopf“ durch einen Mann aus Bayern. Der Paragraph 353 d StGB „untersagt, ‚amtliche Dokumente‘ aus einem laufenden Strafverfahren ‚ganz oder in wesentlichen Teilen‘ im Wortlaut öffentlich mitzuteilen, bevor sie in öffentlicher Verhandlung erörtert worden sind oder das Verfahren abgeschlossen ist“.cite-ref-73[73]

UnterlassungserklÀrung nach transfeindlicher Kampagne

Im November 2024 erschienen bei Bild und Nius mehrere Artikel ĂŒber eine Beamtin der Polizei Berlin, die zur Frauenvertreterin gewĂ€hlt wurde. Die Beamtin sei, so die Berichterstattung von Bild, angeblich „als Mann geboren worden“ und stehe unter „Missbrauchsverdacht“. Nach Recherchen des Tagesspiegel wurde die Beamtin weder als Mann geboren, noch gibt es Indizien oder Beweise fĂŒr von ihr verĂŒbte Straftaten. Nius gab eine UnterlassungserklĂ€rung ab und löschte sĂ€mtliche BeitrĂ€ge zu dem Thema. Eine Korrektur oder Entschuldigung wurde nicht veröffentlicht.cite-ref-74[74]

GefÀhrdungslage nach Berichterstattung zu einer Anwaltskanzlei

Der Deutsche Anwaltverein und die Bundesrechtsanwaltskammer kritisierten Nius fĂŒr die Berichterstattung zu einer AnwĂ€ltin scharf, nachdem es nach der Nius-Berichterstattung zu einer Kundgebung der IdentitĂ€ren Bewegung und diversen bedrohlichen Zuschriften gekommen war. Die Dresdner Polizei hatte verstĂ€rkt Streifenwagen zum Schutz der Kanzlei eingesetzt und eine GefĂ€hrderansprache an einen 25-jĂ€hrigen Chemnitzer gehalten.cite-ref-75[75] Das Landgericht Berlin II fand im April 2025, die identifizierende Berichterstattung von Nius ĂŒber eine Dresdner RechtsanwĂ€ltin, die in drei Artikeln mit der gescheiterten Ausweisung des spĂ€teren AttentĂ€ters von Solingen in Verbindung gebracht wurde, den sie vertreten hatte, sei zulĂ€ssig. Ihr Persönlichkeitsrecht sei dadurch nicht verletzt. Dass die Kanzlei in einem Zusammenhang mit der spĂ€teren Tat durch Al Hasan gestanden haben soll, sei eine subjektive Wertung seitens Nius und damit eine MeinungsĂ€ußerung. Auch ĂŒberzogene und abwegige MeinungsĂ€ußerungen seien von der Meinungsfreiheit gedeckt (LG Berlin II, Urteil vom 3. April 2025 – 27 O 304/23).cite-ref-76[76]

Anzeige wegen Volksverhetzung

Am 16. Juli 2023 erstattete der von der Berliner Senatsverwaltung eingesetzte Queerbeauftragte Alfonso Pantisano wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung Anzeige gegen Reichelt und Judith Sevinç Basad.cite-ref-klein2023-77-0[77] Dabei bezog sich Pantisano auf die via Twitter geĂ€ußerte Kritik Reichelts an einer Aktion der Berliner Polizei mit Regenbogenfahne und auf ein von Nius veröffentlichtes Video von Basad mit dem Titel Trans ist Trend: Wie eine Ideologie unser Land verĂ€ndert. Die Berliner Polizei bestĂ€tigte kurz darauf den Anfangsverdacht fĂŒr die Straftaten und leitete Ermittlungen ein.cite-ref-klein2023-77-1[77]

Rezeption

Der Politikwissenschaftler Markus Linden sieht in dem Angebot von Nius ein „rechtspopulistisches Agitationsformat mit journalistischem Anstrich“. Das Portal verfolge eine Doppelstrategie: einerseits „gemĂ€ĂŸigte“ Formate mit demokratischen Politikern, andererseits „reißerisch aufgemachte Krawall-Formate, bei denen eine sichtbare RĂŒckbindung an journalistische Sorgfaltspflichten unterbleibt“. Die Nius-Macher seien Medienprofis, die aber einer Agenda folgten. Es handele sich bei dem Portal „um ein zentrales mediales Sprachrohr der Kreise um Hans-Georg Maaßen“, so Linden; Nius sei „Werteunion-TV“.cite-ref-78[78] Linden sieht bei Nius eine Radikalisierung. Die Website ĂŒberschreite bewusst Grenzen und greife ebenfalls bewusst auf Methoden der Desinformation zurĂŒck. Falsche Darstellungen seien bei Nius nicht bloß handwerkliche Fehler.cite-ref-79[79] Außerdem analysierte Linden, dass sich Reichelt vordergrĂŒndig als „Vertreter der AufklĂ€rung“ inszeniere und sich auf die liberale Meinungsfreiheit berufe, wĂ€hrend er gleichzeitig „illiberale Agenden relativier[t] oder sogar fĂŒr Viktor OrbĂĄns expliziten Illiberalismus“ arbeite. Nius sei dabei ein „Scharnierportal“, das Themen von alternativmedialen „Originalen“ wie dem rechtsextremen Sender Auf1 ĂŒbernehme und in den „Mainstream“ bringe.cite-ref-80[80]

In der Journalistik argumentiert der Medienethiker Luis Paulitsch bei Nius fĂŒr die Einordnung als „rechtskonservatives ‚Alternativmedium‘“. Er weist auch darauf hin, dass dem Finanzier Frank Gotthardt eines solchen rechtskonservativen „Krawallportals“ ein gewisser Reputationsschaden drohe.cite-ref-81[81] Paulitsch weist zudem darauf hin, dass Nius wegen der Finanzierung durch Gotthardt weder auf zahlende Kunden noch Werbeeinnahmen angewiesen sei, dafĂŒr aber stark von dessen Wohlwollen abhĂ€ngig sei.cite-ref-82[82]

Der Journalistik-Professor Klaus Meyer beschrieb Nius in einem wissenschaftlichen Fachaufsatz mit Fragestellung "Was ist Journalismus?" als Propaganda-Medium, das "von einem deutschen Tech-MultimillionÀr mit ideologischen Motiven" finanziert wird.cite-ref-83[83]

Die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Gilda Sahebi schrieb 2025, die Funktion des Portals bestehe darin, „rechtsextreme Narrative in die demokratische Mitte zu drĂŒcken“.cite-ref-84[84] Auch in der taz schrieb Arne Semsrott, dass es Rechtsextremen „routiniert“ gelinge, Themen in der Öffentlichkeit zu setzen. Nius spiele dabei eine Rolle und sei Teil einer „perfekte[n] Nazi-Pipeline“: „Erst kommt die AfD, dann Nius, dann nach der Springerpresse der gesamte Mainstream“.cite-ref-semsrott-85-0[85]

Der Medienwissenschaftler Benjamin KrĂ€mer bezeichnet Nius als „populistisch im prĂ€zisen Sinne des Wortes“ und ordnet es politisch weit rechts ein.cite-ref-86[86] Nius unterwerfe sich nicht den Bestimmungen des Pressekodex, sondern versuche mit irrefĂŒhrenden und skandalisierenden Überschriften Aufmerksamkeit um jeden Preis zu erzielen. Erst im Text wĂŒrden irrefĂŒhrende EindrĂŒcke aus Überschrift und Teaser wieder zurechtgerĂŒckt.cite-ref-87[87] Erfolge daraus könne die Neue Rechte verbuchen,cite-ref-88[88] wobei von Nius in EinzelfĂ€llen Inhalte vom AfD-nahen Deutschland-Kurier ĂŒbernommen werden.cite-ref-semsrott-85-1[85]

Die taz warf dem Portal Mitte Juli 2023 „rechtspopulistische Stimmungsmache“ vor, es werde â€žĂŒberspitzt, verkĂŒrzt, aus dem Zusammenhang gerissen und manchmal auch schlicht gelogen“. Die Themenauswahl sei derart gestaltet, dass „das vermutete Empörungspotenzial möglichst große Teile der Bevölkerung“ umfasse; der Ukrainekrieg komme dagegen nur am Rande vor, „vielleicht weil man hier zu Recht Uneinigkeiten im Zielpublikum“ vermute.cite-ref-taz-verdrehte-2-1[2] Der Medienjournalist Stefan Niggemeier schrieb in Bezug auf Nius, es bestehe aus „AbgrĂŒnden aus Hass und GehĂ€ssigkeit, Verdrehungen und Verleumdungen, Manipulation und Wahn“.cite-ref-snigge1023-55-1[55] Die Frankfurter Rundschau sah Ende Juli 2023 bei Nius Parallelen zum US-Sender Fox News, ebenfalls im Besitz eines MilliardĂ€rs (Rupert Murdoch). „Stimmen aus der Medienbranche“ wĂŒrden Nius unterstellen, „es wĂŒrde KulturkĂ€mpfe entfachen, um von KlassenkĂ€mpfen abzulenken“. Wer sich die Videos ansehe, fĂŒhle sich „an die rechten US-Kommentatoren Tucker Carlson und Alex Jones erinnert“.cite-ref-fr-2023-07-28-5-1[5]

In der Sendung des ZDF Magazin Royale vom 6. Dezember 2024 wurden Textplagiate von Nius und die Mitwirkung einer rechtsextremen Autorin an Nius aufgedeckt.cite-ref-89[89] Lars Wienand (t-online) bezeichnete Nius als „Krawallportal“, dessen Chefredakteur Julian Reichelt keinen Hehl daraus mache, „dass er mit dem Portal eine politische Mission verfolgt – nĂ€mlich die Politik, und dabei vor allem die Union, nach rechts zu rĂŒcken“. Nius-Darstellungen seien oft „verzerrend“ und ließen fĂŒr das VerstĂ€ndnis von Sachverhalten relevante Informationen aus.cite-ref-wienand-gehackt-18-2[18]

Robert Pausch bezeichnete Nius Anfang 2026 in der Zeit als "vermutlich der lauteste" Akteur in einer Kampagne von Angriffen gegen die CDU, die darauf abziele, "die liberalen KrĂ€fte in der Partei zu schwĂ€chen und die Union in Richtung AfD zu öffnen". Chefredakteur Julian Reichelt nenne die Brandmauer zur AfD eine "Lebensgefahr", verfasse Texte, bei der er der AfD strategische RatschlĂ€ge gebe, wie sie mit der Union zu einer gemeinsamen Regierung kommen könne und habe öffentlich verkĂŒndet, sein sehnlichster Wunsch sei "die Wiedervereinigung des bĂŒrgerlichen Lagers", womit er AfD und Union gemeint habe.cite-ref-90[90]

Die CDU Koblenz richtete im August 2025 ihr Sommerfest in den RĂ€umen von CompuGroup Medical aus – einem Unternehmen im Mehrheitsbesitz von Nius-Finanzier Frank Gotthardt. Dort sagte BundestagsprĂ€sidentin Julia Klöckner, die Arbeitsweise von Nius unterscheide sich „nicht so sehr“ von der der linksgerichteten taz.cite-ref-91[91] Damit löste sie Kritik in den Reihen von SPD, GrĂŒnen und der Linken aus. Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, forderte ihren RĂŒcktritt.cite-ref-92[92] Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende des Koalitionspartners SPD, Wiebke Esdar, kritisierte: „Wer beides [taz und Nius] gleichsetzt, schwĂ€cht das Vertrauen in unabhĂ€ngige Medien und verkennt die Unterschiede zwischen kritischem Journalismus und Meinungsmache.“cite-ref-93[93]

Hackerangriff

Am 12. Juli 2025 wurde die Plattform Nius Opfer einer Cyberattacke, bei der mehr als 5.000 Kundendaten erbeutet und veröffentlicht wurden.cite-ref-94[94] Zu den Daten, die bei dem Hackerangriff veröffentlicht wurden, zĂ€hlen Name, mehrere E-Mail-Adressen pro Nutzer, Bankverbindungen und private Anschriften. In der aus diesen Daten zusammengestellten Datenbank befanden sich auch Hans-Georg Maaßen, Thilo Sarrazin, Katja Adler und Ulrich Vosgerau.cite-ref-wienand-gehackt-18-3[18] Laut Heise Online wurden die Aufmachung der Internetseite verĂ€ndert und sĂ€mtliche ArtikelĂŒberschriften durch den gleichen Weblink ersetzt, der zum Download der erbeuteten Kundendaten fĂŒhrte.cite-ref-95[95]

Weblinks

Commons

: Nius

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‱ nius.de
‱ Warum gibt es Kritik am Nachrichtenportal „Nius“? auf BR24

Einzelnachweise

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cite-note-44. ↑ Medienanstalt Berlin-Brandenburg prĂŒft sieben Beschwerden gegen „Nius“. In: FAZ.NET. 15. Februar 2024, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 17. MĂ€rz 2024]).
cite-note-fr-2023-07-28-55. ↑ Baha Kirlidokme: Neues Medium Nius mit Julian Reichelt: Fox News auf Deutsch. In: Frankfurter Rundschau. 28. Juli 2023, abgerufen am 28. Juli 2023.
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cite-note-8181. ↑ GegenerzĂ€hlungen fĂŒr „Selberdenker“ | Journalistik (2/2024). 19. August 2024, abgerufen am 11. September 2024.
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cite-note-8383. ↑ Klaus Meyer: Was ist Journalismus? Standards und Strukturen als Abgrenzungskriterien*. In: Journal fĂŒr Rechtspolitik. Band 33, 2025, S. 9–16, doi:10.33196/jrp202501000901.
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cite-note-semsrott-8585. ↑ Arne Semsrott: Wer mit „Nius“ redet, legitimiert Hetzkampagnen. In: Die Tageszeitung: taz. 24. Juni 2025, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 21. September 2025]).
cite-note-8686. ↑ Frank Gotthardt: Warum der Inhaber der Kölner Haie das rechtspopulistische Portal „Nius“ gegrĂŒndet hat. 12. MĂ€rz 2024, abgerufen am 23. April 2024.
cite-note-8787. ↑ Lars Wienand: Streit um Überschriften – Trans Frau im Fitnessstudio: Reichelt darf in die Irre fĂŒhren. t-online, 25. Juli 2025, aufgerufen am 2. August 2024.
cite-note-8888. ↑ Stimmungsmache von rechts - Kampagne gegen Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. In: deutschlandfunk.de. 15. Juli 2025, abgerufen am 28. September 2025: „Der Erfolg fĂŒr die Neue Rechte besteht demnach darin, dass Falschbehauptungen, Halbwahrheiten und GerĂŒchte die SphĂ€re der sogenannten alternativen Medien verlassen und Bundestagsabgeordnete der CDU beeinflusst haben, sodass die Abstimmung ĂŒber die Verfassungsrichter nicht stattfinden konnte.“
cite-note-8989. ↑ Lars Wienand: Böhmermann-Recherche zu „Nius“: Reichelt fĂŒrchtet Vernichtung durchs ZDF. In: t-online.de. msn.com, 6. Dezember 2024, abgerufen am 7. Dezember 2024.
cite-note-9090. ↑ Daniel GĂŒnther. Er legt sich mit den Richtigen an. In: Die Zeit, 15. Januar 2026. Abgerufen am 15. Januar 2026.
cite-note-9191. ↑ SPD kritisiert Julia Klöckner fĂŒr Aussage ĂŒber taz und Nius. In: Der Spiegel. 18. August 2025, abgerufen am 27. August 2025.
cite-note-9292. ↑ Kritik an Klöckner nach Vergleich von Nius mit Taz: Reichinnek (Linke) legt BundestagsprĂ€sidentin RĂŒckzug nahe. In: deutschlandfunk.de. 19. August 2025, abgerufen am 27. August 2025.
cite-note-9393. ↑ Nach Vergleich von Nius und taz Linke – fordert Klöckner zum RĂŒcktritt auf, 19. August 2025, Tagesschau. online
cite-note-9494. ↑ Hackerangriff auf Onlinemedium: Datenbank enthĂŒllt persönliche Daten Tausender »Nius«-Abonnenten. In: Spiegel Online. 15. Juli 2025, abgerufen am 16. Juli 2025.
cite-note-9595. ↑ Dirk Knop: Cyberangriff auf nius.de: mutmaßlich Nutzerdaten veröffentlicht. In: Heise Online. 13. Juli 2025, abgerufen am 16. Juli 2025.